2.1 DAM Kontemplation

Wir haben unter DAM nur eine Unterkategorie, die, um der Vollständigkeit gegenüber den anderen Hauptkategorien wegen willen, so umständlich dargestellt wird:

Der Anthropomorphismus ist die ‘vermenschlichte’ Sicht auf Erkenntnisse, oder die Vermenschlichung des Erkannten. Ein ‘Mann im Mond’, eine menschenförmige Wolke etc, sind einfache Beispiele des Anthropomorphierens. Die Absenz essen ist nicht der Nichtanthropomorphismus, sondern ein geringes Ausmass von Anthropomorphis.

Er ist im Weltanschauungsprinzip (WAP) das oberste, weil das allgemeinste aller Prinzipien. Der Mensch ist der Erkennende, durch den Menschen geht alle Erkenntnis des WAP, die Weltanschauungen gehen durch den Menschen.

Die drei Seelentöne – eine Kategorie unter dem Anthropomorphismus – beschreiben dies in dreierlei Art: 1) von aussen kommend, dann durch den Menschen gehend und darin sein Selbst beleuchtend (Intuitismus), 2) von innen kommend, durch den Menschen hindurch gehend, und da auf das Wesen des Seienden gerichtet (Theismus), oder 3) aus keinerlei Richtung bestimmend, inneres und äusseres mit etwa gleicher Gewalt aufeinanderprallend (Naturalismus). Es liegt dadurch nahe, dass in jeder Erkenntnisfrage hier begonnen werden sollte (oder begonnen werden muss): Erkennt der Mensch die Welt oder viel eher sich selbst? Sieht er die Welt in sich, oder sich in der Welt?

Im WAP wird durch den Anthropomorphismus die erste, grundlegendste und wichtigste Unterscheidung gemacht, zu der sich z.B. Rudolf Steiner für die auf das Geistige bezogene Geisteswissenschaft viele Gedanken machte.