Schlagwort: Anthropomorphismus
-
Der Leib
Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die andern es treiben, Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.“ Friedrich Schiller, Tabulae Votivae, in: Musen-Almanach für das Jahr 1797 Vereinfacht und doch vergrössert durch Rudolf Steiner: „Schau in dich selbst, erkenne die Welt; schau in die Welt, erkenne dich selbst“1. Begriffe In…
-
Der Körper
Die Menschen die zum Geistigen neigen, verstehen die innere Sinnlosigkeit der Materie richtig. Und doch liegt ein grosses Missverständnis unter dem Urteil über die vielen Gefahren der Materie begraben, denn das Vorhandensein der Materie gibt dem Menschen einen Sinn. Materie für sich selber hat keinen Sinn, aber der Geist, der in die Materie hineingezwungen wird,…
-
Das Selbst
Wie auch beim letzten Artikel am Anfang zusammengefasst wurde, fassen wir hier wieder zusammen, was wir alles erledigt haben. Wir haben nun zwei Mal drei Begriffe angeschaut: Spirit, Pneuma und Monade, dann Ratio, Idee und Mathema. Das waren Geist (oder Bewusstsein), Sinn und Wesen, dann Verstand, Gedanke und Wissen. Die erste Gruppe beschreibt das Geistige…
-
Das menschliche Wissen
Wir schauen mit diesem Artikel nun einen sechsten Begriff an. In einer ersten Dreiergruppe untersuchten wir die drei Grundbegriffe des Geistigen, zuerst den Spirit (das Bewusstsein), dann das Pneuma (der Sinn), und dann die Monade (das Wesen). Diese Dreiergruppe behandelt das Geistige. In einer zweiten Dreiergruppe gehen wir von der Ratio (der Verstand) über die…
-
Der menschliche Gedanke
Im letzten Artikel wurde darauf hingewiesen, worum es in diesem Artikel geht: es geht um den Gedanken, beziehungsweise um dasjenige, das den Begriffen des Menschen etwas gibt, das die Begriffe an andere Begriffe anknüpfen, und so an einer Idee teilhaben lassen kann. Was dem „Begriff“ eine Lebendigkeit gibt, durch die sich der Begriff mit anderen…
-
Die menschliche Vernunft
Die ersten Artikel haben das Thema der Fragmentation angerissen, mit der auseinandergesetzt wird, wie der Mensch sich von der Welt und seiner Umgebung ablöst und davon unabhängiger wird, wodurch die Kultur und daraus dann die Kunst entstanden sind. Weiter wird mit der Fragmentation beschrieben, wie sich der Mensch nun allmählich darin entwickelt, nicht nur unabhängiger…
-
Zum Wesen des Menschen
Das Wesen ist zuallererst etwas Geistiges. Und wie alles Geistige vereint es Widersprüche in sich, denn das Geistige hat immer die Eigenschaft (oder Notwendigkeit), in gewisser Weise abgeschlossen zu sein. Abgeschlossenheit verliert automatisch den Luxus der Widerspruchslosigkeit, und deswegen ist alles Geistige in weltlichen Begriffen widersprüchlich – und das macht diesen Artikel etwas umständlich. Und…
