Literatur zu den WA

Bis zum Zeitpunkt dieses Artikels wurde ein Grundlagewerk veröffentlicht, sowie drei beschreibende Bücher zum Thema.

Danach werden Bücher aufgeführt, welche zwar wichtiges über WA, teilweise unabhängig von den ‘zwölf ‘ WA, zu sagen haben, ohne dafür die Bedingung zu haben, sich auf Begriff WA beziehen zu müssen.


Rudolf Steiner

Das Grundlagewerk ist das Buch “Der menschliche und der kosmische Gedanke“, eine Sammlung von vier Vorträgen Rudolf Steiners.


Sigismund von Gleich

Das erste darauf aufbauende Buch ist ein Buch von Sigismund von Gleich, mit dem Titel “Die Wahrheit als Gesamtumfang aller Weltansichten“. Es ist nicht ein Werk, wo versucht wird, die WA methodisch voneinander zu unterscheiden und abzugrenzen. Es gibt einem keine Bilder, es ist stattdessen ein hohes intellektuelles Werk. Viel mehr als das eine vom anderen abzugrenzen, versucht es in besonnener, rücksichtsvoller Art beim Leser ein Gefühl für die WA zu entwickeln, indem sich Von Gleich durch ein Umkreisen verschiedener Denker den WA behutsam annähert, und die Gedanken dieser Denker dann jeweils verschiedenen WA zuteilt.


Mario Betti

Das zweite darauf folgende Buch ist ein Buch von Mario Betti, mit dem Titel “Zwölf Wege die Welt zu verstehen“. Ein persönliches und sehr sympathisches Werk. In manchen Kapiteln wird das ganze Arsenal ‘anthroposophischer’ Sprache ausgenutzt, was für Nicht-Anthroposophen teils vielleicht etwas schwer verständlich ist. In anderen Kapiteln wird sehr anschaulich geschrieben. Es scheint wie ein Versuch, die teils schwer greifbare Arbeit von Von Gleich etwas auf einen festen Boden zu holen.


Corinna und Ralf Gleide

Das dritte darauf folgende Buch ist ein Buch von Corinna und Ralf Gleide, mit dem Titel “Der Sternenhimmel der Vernunft“. Was damit gemeint ist, sind die zwölf Sternzeichen, von welchen jedes einer WA zugewiesen werden kann. Das Paar wechselt einander ergänzend zwischen den WA ab, Corinna beginnend mit dem Spiritualismus, Ralf daran mit dem Pneumatismus folgend usw. Es ist ein kleines Buch, das dadurch zwischen Vollständigkeit und Verständlichkeit eine Brücke schlagen muss. Für seine Grösse ist es sehr zu empfehlen!


Pierre Alizé

Ein vierter Autor, der sich nicht auf die WA konzentriert, sondern diese nutzt, um seine Naturphilosophie mit den notwendigen Begriffen zu untermauern, ist ein in der Schweiz lebender Denker und Praktiker mit einem unvergleichlich feinen Gespür für das Wesen von Naturvorgängen (theistischer, gnostizistischer Phänomenalismus), der unter dem Pseudonym Pierre Alizé der modernen Wissenschaft Vorschläge unterbreitet, wie sie methodisch anders an das Wirkliche heran gehen sollte, als sie es bis jetzt tut. Die Hauptfrage, an der er so intensiv wie geduldig arbeitet, ist, wie eine das Wahre wiedergebende Grundmethode aussehen könnte (seltener: wie sie aussehen sollte). Sein bisher grösstes Werk lautet: “Seid ihr nicht müde von den irrtümlichen Vorstellungen? Oder von den Paradoxien in der modernen Wissenschaft“. Weitere Werke sind bereits erschienen, andere sind noch in Arbeit. Die Grammatik wird zurzeit komplett überarbeitet, es lohnt sich, auf die Neuauflagen zu warten.

Er möchte in aller modernen Wissenschaft einen sogenannten Paradigmenwechsel bewirken.


Karl Jaspers

Hier muss auch der sich von der Psychologie zur Philosophie gewandte Denker Karl Jaspers aufgeführt werden, auch wenn er nichts zu den 12WA schrieb, und es sehr unwahrscheinlich ist, dass er von diesen wusste. Sein Buch “Psychologie der Weltanschauungen” aus seinem Gesamtwerk, ist für seinen eigenen weltanschaulichen Wandel stellvertretend. Es finden sich auch einige günstigere Ausgaben von dieser tiefsinnigen und, wenn Kritikern geglaubt werden will, etwas schräg im Gesamtwerk stehenden Schrift. Plus: In der Einleitung des Buches findet sich vom Herausgeber über etwa vierzig Seiten eine gute Zusammenfassung der Geschichte des Weltanschauungsbegriffs.



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steinerschüler

Eine WA für einen, alle WA für alle.