Mögliche zukünftige Informationsstruktur von weltanschauung.org

Weiterführender Artikel: Ziel einer Datenstruktur

Dieser Artikel soll verschiedene Gedanken fassen, welche sich mit dem Strukturieren von Kontention beschäftigen. So wird der Artikel, wie viele andere auch, laufend durch weitere Ideen ergänzt.

Kontention wird eine gewisse Fülle an Daten fassen, welche sich frühzeitig in einer sinnvollen Art ordnen soll. Wie sich diese Ordnung gestalten kann, darüber habe ich mir letzte Woche einige Gedanken gemacht, und die abgekürzte Version möchte ich hier darstellen.

Die Struktur besteht der Idee nach aus einem ‘Hyperskript’. Dieses ist die Ebene unter den Hypertexten, welche einander verlinken. Hypertexte gleichen der Darstellung von Wikipedia-Artikeln. Die Interaktion der Benutzer (mit dem Hyperskript) geschieht über ‘Superskripte’. Das sind kleine Buchstaben oben rechts von einem Wort, z.B. [HSKRIPT]. Jeder Buchstabe hat, jedenfalls bei uns, eine Bedeutung, und verweist auf eine Seite, wo sich nähere Informationen zum vor dem Superskript stehenden Text finden. Das H in HSKRIPT verweist auf eine ausgeschriebene Darstellung des Hyperskripts, wie unten zu finden. Natürlich kann man auch nur einen Buchstaben in die Klammer setzen, z.B. [K], um nur den Autor zu verlinken, oder [KT], um den Autor und die zitierte Quelle, wie die Seite in einem Buch, zu verlinken. Das [H] alleine verlinkt, wie erwähnt, zum ganzen Skript der Aussage, wie bei II. an einem Beispiel gezeigt wird. Die Bedeutung der Buchstaben ist für unsere Zwecke folgende:

I. [ Hyperskript | Stamm | Kompositor | Repositor | Input | Publidat | Topos ]

Am Beispiel von Max Stirners Werk, die letzte Seite:

II. [ HSKRIPT | S2-1X-X | KSMAXST | RVOTTOW | IOPDEUS | PXX1845 | TXX412X ]

  1. Hyperskript verweist auf die einzelnen folgenden Kategorien, wobei jeder Buchstabe in SKRIPT eine Kategorie vertritt.
  2. Stamm teilt sich auf in die vier Gattungen WA-DG ST-AM. 2-71-1 wäre z.B. Idealismus-Voluntarismus Intuitismus-Anthropomorphismus, wobei die Zahlen für die alphabetische Folge der Arten einer jeweiligen Gattung (z.B. ‘Art’ Idealismus der ‘Gattung’ Weltanschauung) stehen.
  3. Kompositor ist Autor. ‘S’ steht für ‘Synonym’, weil Stirner seiner hohen Stirn wegen Stirner genannt wurde, nicht weil sein Vater einen solchen Nachnamen hatte. Sein richtiger Name war Johann Kasper Schmidt.
  4. Repositor ist der Verlag. Das ‘V’ steht für ‘Verlag’, wobei sich noch H für Herausgeber, W für Webseite, M für Magazin usw finden. OTTOW steht für unser Beispiel für Otto Wigand, der Herausgeber von Stirners Werk.
  5. Input ist das Werk. Dies kann ein Buch, ein Essay, ein Artikel wie dieser, ein Brief, eine Höhlenzeichnung sein. O steht für Original (und E für Editiert), P steht für Primär-, S für Sekundärliteratur. Die anderen Buchstaben DEUS sind Abkürzungen von Der Einzige Und Sein (Eigentum).
  6. Publidat ist das Jahr der Erscheinung. Weiss man auch den Monat, so kann dieser anstelle der Xe als Zahl eingefügt werden, z.B. 06 für Juni.
  7. Topos zuletzt ist die Seitenzahl (Topos für ‘Ort’). Das letzte X kann durch ein ‘F’ ersetzt werden, sollte das Zitat auf die folgende(n) Seite(n) weiter fortführen.

Dies alles soll nicht nur den Lesern zu mehr Übersicht zu den Quellen verhelfen, es soll vor allem mir ermöglichen, einfacher Quellen anzugeben. Sobald einmal ein Buch mit den Seiten eingegeben ist, wird es einfach sein, direkt auf das Buch, wie auch die spezifische die Stelle im Buch zu verweisen, wo sich zusätzlichen Kontext finden lässt.

Ein Index könnte in einem Subskriptsystem dazu geschaffen werden, dass mittels Software mit den Daten bestimmte Probleme gelöst werden (um daraus einen Output zu schaffen, analog zum Input des Skripts)..?

So findet sich durch das ‘Subskript’ eine Interaktion der Benutzer mit den Programmen der Indexierung von Archiven, Enzyklopädien usw (also Bibliotheken), wie z.B. “Deskriptor[INDEXOR]“, um auch als einfacher Benutzer eine Möglichkeit zu haben, auf einen Index zuzugreifen. Hierbei ist das Akronym (die Abkürzung), wie zu sehen, nach unten gestellt. Dieses wäre z.B. die Interaktionsebene der Benutzer mit Indexierungs- und Indizierungsprogrammen (Indexierung ist eher manuelles Kategorisieren, Indizieren ist eher automatisches), welche die Kollektion an Verzeichnissen (den Index) verschiedenartig nutzen. Im Subskript könnte auf verschiedene Optionen durch Programme (für unsere Zwecke sind dies sieben Programme mit einer jeweiligen Funktion, dazu mehr in einem anderen Artikel) verlinkt werden, welche diese oder jene Datei in einer bestimmten Form darstellen, umwandeln und ergänzen.

Ich kenne keine vergleichbare Art, ein Verzeichnis zu erstellen, und ich wüsste auch nicht, wie oder wo man solche Systeme finden, und wenn möglich und sinnvoll, übernehmen kann. Jede Art von Hinweis wird jedoch dankend begrüsst.

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steinerschüler

Eine WA für einen, alle WA für alle.